Search
Menu

Zielgruppe gefunden! Wie erreicht man sie?

Habegger | 14. Juli 2026

Viele Eventprojekte starten mit einer scheinbar klaren Antwort: Die Zielgruppe sind unsere Mitarbeitenden. Unsere Kundinnen und Kunden. Unsere Partner. Unser Fachpublikum. Unsere Community. Doch eine Zielgruppe auf dem Papier sagt noch wenig darüber aus, was diese Menschen tatsächlich bewegt. Erhalte Einblicke, wie Habegger Zielgruppenwissen in Event-Erlebnisse übersetzt und warum Erwartungen, Bedürfnisse und Wirkung dabei das A&O sind.

Vom Papier in den Raum

Malik an der Virtuellen Generalversammlung der Barry Callebaut AG 2024

Für Malik, Stage Director in der Creation bei Habegger, ist die Zielgruppe die Grundlage seiner Arbeit. Ob Dramaturgie, Showkonzept oder Ablauf: Ohne ein klares Bild des Publikums bleibt vieles Spekulation.

Die Botschaft kann präzise formuliert, das Bühnenbild stark gestaltet und der Ablauf sauber geplant sein. Passt all das nicht zu den Menschen im Raum passt, verliert der Event an Wirkung.

Deshalb reicht es nicht, eine Zielgruppe nur zu benennen. Entscheidend ist, sie sich konkret vorzustellen: Wie kommen die Teilnehmenden an? Was beschäftigt sie? Welche Energie bringen sie mit? Was erwarten sie überhaupt vom Event?

Dieser Perspektivenwechsel ist zentral. Aus einer abstrakten Zielgruppe wird ein Publikum mit Bedürfnissen, Erwartungen und Emotionen. Erst dann kann ein Event so gestaltet werden, dass er nicht nur stattfindet, sondern ankommt.

Von Zielgruppenwissen zum Erlebnis

Bei Habegger geht es nicht darum, eine Zielgruppe nochmals neu zu definieren. Kunden wissen meist bereits, wen sie erreichen möchten. Unsere Aufgabe liegt vielmehr darin, dieses Wissen in konkrete Evententscheidungen zu übersetzen.

Das zeigt sich in der Tonalität, in der Musik, im Ablauf, in Präsentationsformaten oder wie Menschen auf der Bühne auftreten. Oft entscheidet nicht die grosse Idee allein, sondern die Frage, ob jedes Element zum Publikum passt.

Beim Swiss Life Asset Managers Kick-Off wurde genau daran gearbeitet: weniger klassische Präsentationsabfolgen, sondern reduzierte Slides, neue Formate und eine Doppelmoderation, die den Ablauf lebendiger machte. Die Rückmeldung der Mitarbeitenden war entsprechend deutlich: Für viele war es der beste Kick-Off bisher.

Swiss Life Asset Managers Kick-Off

Bedürfnisse, Sorgen und Erwartungen verstehen

Wer ein Publikum erreichen will, muss nicht nur wissen, wer im Raum sitzt. Entscheidend ist, was diese Menschen mitbringen: Bedürfnisse, Sorgen und Erwartungen. Malik bringt es so auf den Punkt:

Bedürfnisse müssen bedient, Sorgen ernst genommen und Träume im besten Fall erfüllt werden.

Das wird in der Planung oft unterschätzt. Wenn ein Publikum vor allem Austausch und Networking erwartet, hilft das beste Referatsprogramm wenig. Dann ist nicht das Publikum das Problem, sondern das Format.

Die Erwartungshaltung ist elementarer Bestandteil der Zielgruppenarbeit. Kommen die Teilnehmenden für Orientierung, Inspiration, Austausch, Unterhaltung oder schlicht eine gute Zeit? Sind die Erwartungen zu tief, entsteht kaum Vorfreude. Sind sie zu hoch, kann selbst ein guter Event enttäuschen. Entscheidend ist, Interesse zu wecken und dieses Versprechen einzulösen – oder gezielt zu übertreffen.

Beim Avolta General Management Meeting erwartete das Publikum am Abend vor allem ein Dinner. Stattdessen wurde der Raum in kurzer Zeit verwandelt und die Gänge mit einer 360-Grad-audiovisuellen Content Experience verbunden. Ein Moment, der überraschte, ohne die Erwartungen des Publikums aus dem Blick zu verlieren.

Avolta General Management Meeting 2025

Der Blick ins Publikum

Ob ein Event die Zielgruppe erreicht hat, zeigt sich oft schon während des Events. Bleiben die Menschen bis zum Schluss? Kommen sie nach der Pause zurück in den Saal? Stellen sie Fragen?

Viele Events arbeiten heute mit Messsystemen, welche Besucherströme, Aufmerksamkeit oder Interaktionen auswerten. Doch jeder Event folgt einem eigenen Ziel. Deshalb sollte früh klar sein, woran Erfolg erkannt werden soll. Bei einem Townhall kann eine ehrliche Fragerunde wertvoller sein als Jubel. Bei einem Kundenevent die Qualität der Gespräche.

Zielgruppenarbeit endet deshalb nicht beim Briefing. Denn eine Zielgruppe wird erst dann wertvoll, wenn sie in ein Erlebnis übersetzt wird, das die Menschen im Raum erreicht.

Mehr Einblicke im Podcast: Zielgruppe

Was bedeutet eine Zielgruppe für ein Event? In dieser Podcast-Episode sprechen Sandhya und Malik darüber, warum eine Zielgruppe für erfolgreiche Events zentral ist und weshalb es nicht reicht, sie nur grob zu benennen. Sie zeigen, wie Habegger Zielgruppen aus Event-Sicht betrachtet, welche Fragen wirklich weiterhelfen und warum Bedürfnisse, Erwartungen und mögliche Hürden entscheidend sind, damit ein Event beim Publikum ankommt.

Podcast Episode 22 hören

Bleib up to date

Abonniere unseren Newsletter und folge uns auf Social Media.

 

Um unsere Webseite optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmst du der Verwendung von Cookies zu.

Weitere Informationen zu Cookies erhältst du in unserer Datenschutzerklärung